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User-Onboarding: der Schlüssel zu Mitarbeiterbindung

Ein positives Image, leistungsfähige Teams, treue Mitarbeiter: Das sind heutzutage Herausforderungen, denen sich kein Unternehmen entziehen kann. In diesem Kontext spielen die Mitarbeiter eine entscheidende Rolle, genauer gesagt das Onboarding der Mitarbeiter. Auch wenn die Kosten dieser Maßnahme erheblich zu Buche schlagen, ist sie oft ausschlaggebend dafür, ob ein Talent im Unternehmen bleibt oder dieses frühzeitig verlässt. Ein Aspekt, der gerne übersehen wird. Dabei gilt:

Bis zu 20 % der Mitarbeiter verlassen das Unternehmen bereits in den ersten 45 Tagen wieder. (Quelle: Michelle Smith, VP Marketing, O. C. Tanner)

Glücklicherweise gibt es Möglichkeiten, um das User-Onboarding zu optimieren. Lesen Sie 5 Tipps, wie Sie neue Mitarbeiter erfolgreich „an Bord nehmen“.

1. Das Onboarding umfassend vorbereiten

Ein verbreiteter Fehler ist die ungenügende Vorbereitung des Onboardings. Nach dem Zeitraum des Preboardings (also der Zeit zwischen Vertragsunterzeichnung und Arbeitsbeginn) startet mit dem ersten Arbeitstag die wichtige Phase, in der neue Mitarbeiter an das Unternehmen gebunden werden. Wird in dieser Phase „improvisiert“, kann das zu einer mangelhaften Einarbeitung führen und die Eingliederung des neuen Talents erschweren.

Das oberste Ziel von User-Onboarding muss daher eine schnellstmögliche Autonomie sein. Hat der neue Mitarbeiter die Vision und Mission des Unternehmens verstanden? Stehen ihm die richtigen Tools zur Verfügung und kann er mit diesen umgehen? Weiß er, an wen er sich bei Problemen wenden kann? Eine strukturierte und schrittweise Einarbeitung hilft dabei, den Lernprozess zu optimieren und die notwendigen Fähigkeiten für die neue Position schnell zu erwerben.

52 % der Unternehmen sind der Ansicht, dass effizientes Onboarding die Mitarbeiterbindung verbessert. 60 % stellen eine Verbesserung der Produktivität fest. (Quelle: SHRM)

🦊 Bieten Sie ein sinnvolles Onboarding an!

Erstellen Sie einen strukturierten Einarbeitungsplan für die neuen Talente, der die Tätigkeiten und wöchentliche Meilensteine enthält. Präsentieren Sie zuerst die Mission und die Unternehmenswerte, bevor Sie auf operative Aspekte eingehen. Denken Sie daran, den Prozess zu dokumentieren, um Unklarheiten zu vermeiden. Dies gilt umso mehr, wenn das Onboarding im Homeoffice erfolgt.

2. Den neuen Mitarbeiter sinnvoll dosierte Informationen anbieten

Zu viele Informationen können sich als fatal für das User-Onboarding erweisen. Eine stufenweise Vorgehensweise ist wichtig, um die kognitive Last zu verringern und nur relevante Informationen zu vermitteln.

🦊 Schulen Sie Mitarbeiter in Echtzeit mit einer digitalen Adoptionsplattform (DAP)

Mit einer digitalen Adoptionsplattform lernen die Mitarbeiter den Umgang mit einer neuen Software direkt in der Software. Im Rahmen eines progressiven Lernprozesses – also Learning by Doing – absolvieren die User kurze Lerneinheiten (durchschnittlich 3 Minuten) und machen auf diese Weise schnelle Fortschritte.

3. Maßgeschneidertes statt standardisiertes User-Onboarding

54 % der Beschäftigten wünschen sich Inhalte, die ihren Präferenzen entsprechen. (Quelle: Adobe)

Standardlösungen beim User-Onboarding erfüllen in den meisten Fällen nicht die Erwartungen. Jeder Angestellte hat spezifische Anforderungen, die von seiner Tätigkeit, seiner Erfahrung und seinem Lernstil abhängen.

76 % der Mitarbeiter sind der Ansicht, dass Schulung der wichtigste Faktor in der ersten Arbeitswoche ist. (Quelle: The Aberdeen Report)

🦊 Maßgeschneiderte Einarbeitung mit einer digitalen Adoptionsplattform

Mit Goldfuchs Software personalisieren Sie Einarbeitungs- und Fortbildungsprogramme je nach Arbeitsplatz, Funktion und Sprache des Mitarbeiters. Dadurch gelingt eine schnelle und effiziente Integration.

4. Softwareschulung nicht vernachlässigen

Neue Talente müssen oft den Umgang mit mehreren Softwarelösungen lernen (ERP, CRM, HRIS, Intranet …). Wird die Einführung in diese Tools vernachlässigt, kann das zu einer schlechten Softwareakzeptanz führen und den effizienten Einsatz der Tools beeinträchtigen.

🦊 Schulen Sie die Mitarbeiter direkt in der Software

Mit Goldfuchs Software lernen die User den Umgang mit neuer Software in Echtzeit durch interaktive Anleitungen, die in die Software integriert sind. Das Ergebnis: weniger Supportanfragen und eine bessere Akzeptanz der Tools.

5. Die Effizienz des User-Onboardings messen

Ein gängiger Fehler liegt darin, kein Feedback über die Onboarding-Erfahrung einzuholen. Starre Prozesse, die sich nicht im Zeitverlauf verändern, werden ineffizient.

Im Durchschnitt werden 60 bis 73 % der Unternehmensdaten nicht analytisch ausgewertet. (Quelle: Forrester)

🦊 Optimieren Sie das User-Onboarding mit Learning Analytics

Mit Learning Analytics analysieren Sie die erfassten Daten und optimieren so die Schulungen. Durch präzise Statistiken über Schulungsmaßnahmen hilft Goldfuchs Software Unternehmen dabei, diese effizienter zu gestalten.

Optimieren Sie Ihr User-Onboarding ab sofort!

User-Onboarding ist eine wesentliche Etappe bei der Einarbeitung von neuen Talenten, die deren Erfahrung mit dem Unternehmen direkt beeinflusst. Durch die richtigen Tools und Vorgehensweisen optimieren Sie die digitale Akzeptanz und verbessern die Mitarbeiterbindung.

Möchten Sie mehr über digitale Akzeptanz wissen? Kontaktieren Sie uns und erfahren Sie mehr über unsere Fallstudien!

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Marielle Gantenberg

Marielle ist als Country Managerin verantwortlich für unsere DACH-Kunden. Sie unterstützt CIOs und HR-Leiter bei der Optimierung der Technologieakzeptanz und der Verbesserung von Geschäftsprozessen. Mit einer Leidenschaft für Innovation schreibt sie regelmäßig über Themen wie die Digitalisierung von HR-Prozessen und die Optimierung von ERP/CRM-Systemen. Entdecken Sie ihre Artikel im Blog von Goldfuchs Software für praktische Einblicke und maßgeschneiderte Lösungen für Ihre technologischen Herausforderungen.

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