Produktlebenszyklusmanagement ist ein strategischer Ansatz für Unternehmen, die innovativ bleiben, Kosten reduzieren und die Lancierung neuer Produkte beschleunigen möchten. Es gibt eine große Anzahl an PLM-Lösungen (Product Lifecycle Management), sodass es manchmal nicht einfach ist, die beste Software zu finden. Bei Goldfuchs Software erfahren Sie mehr über 7 Kriterien, die Ihnen die Suche nach einem Tool erleichtern, das Ihren Bedürfnissen optimal entspricht.
Branchenkompetenz
Eine der grundlegendsten Fragen, die Sie sich vor der Entscheidung für eine PLM-Software stellen sollten, lautet: Lässt sich die Lösung an die branchenspezifischen Besonderheiten anpassen? Da jeder Industriezweig andere Anforderungen stellt, unterscheidet sich das Produktlebenszyklusmanagement von Sektor zu Sektor grundlegend. Product Lifecycle Management für Automobile ist beispielsweise nicht mit dem von Flugzeugen zu vergleichen. Ein PLM-Tool muss sich in die Prozesse Ihres Unternehmens einbinden lassen – und zwar von der Entwicklung über die Fertigung bis hin zur Markteinführung. Diese Flexibilität ist die Voraussetzung für einen optimalen Produktlebenszyklus, niedrige Kosten und eine schnelle Markteinführung.
Integrationsfähigkeit in bestehende Systeme
Damit eine PLM-Software flüssig und effizient arbeitet, muss sie optimal in die bestehenden Systeme integriert werden. Eine nahtlose Verbindung zum ERP– oder CRM-System beziehungsweise dem CAD-Tool ist die Voraussetzung dafür, dass alle Informationen zentral gespeichert werden und die Zusammenarbeit der verschiedenen Abteilungen reibungslos funktioniert. Diese Einbindung gewährleistet nicht nur eine bessere Datenqualität, sondern erleichtert die Aktualisierung der Informationen in Echtzeit. Das reduziert Fehler und Inkohärenzen. Eine PLM-Software, die gut in die bestehenden Tools integriert ist, hilft dabei, die Automatisierung der Prozesse voranzutreiben und monotone Tätigkeiten abzuschaffen.
Grundlegende Features
Klären Sie vor der Entscheidung für eine PLM-Software unbedingt ab, welche grundlegenden Features sie beinhaltet. Spezifische Unternehmensanforderungen sind dabei unabdingbar:
- Datenmanagement in Echtzeit,
- Überwachung der Produktlebenszyklen,
- Automatisierung der Entwicklungsprozesse,
- Integration der Entwicklungstools,
- Überwachung der Markteinführungsfristen.
Die ideale PLM-Lösung sollte sich umfassend personalisieren und an die Erfordernisse Ihrer Branche anpassen lassen.
Benutzeroberfläche und Usability
Die Benutzeroberfläche einer PLM-Software sollte intuitiv sein, damit die Mitarbeiter schnell mit ihr vertraut werden. Ist sie zu komplex, kann dies die Prozesse verlangsamen und das Fehlerrisiko bei Datenmanagement und Produktlebenszyklusmanagement erhöhen. Eine ergonomische PLM-Software zeichnet sich durch eine übersichtliche Navigation aus, ermöglicht einen schnellen Zugriff auf die wesentlichen Informationen und verbessert die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen. Auch der Schulungsbedarf hängt stark von diesem Kriterium ab. Je einfacher sich das Tool bedienen lässt, desto besser ist die Produktivität bei der Einführung des PLM-Tools.
Skalierbarkeit und Flexibilität
Zwei weitere wichtige Kriterien, die Sie bei der Entscheidung für eine PLM-Software unbedingt einbeziehen sollten, sind Skalierbarkeit und Flexibilität, denn jede Lösung muss sich anpassen können, wenn sich die Bedingungen verändern. Das kann der Bedarf neuer Features, ein steigendes Datenvolumen beziehungsweise die Erschließung neuer Regionen oder Sektoren sein. Nur auf diese Weise kann der gesamte Produktlebenszyklus reibungslos überwacht werden, ohne dass es zu Qualitätseinbußen oder längeren Fristen kommt.
Sicherheit und Compliance
Wichtig ist zudem, dass die PLM-Software den Standards in Sachen Sicherheit und Compliance entspricht. Sie muss den Schutz der Daten sowie die Einhaltung aller geltenden Normen und Vorschriften Ihrer Branche gewährleisten. Dazu gehören die Verwaltung der Zugriffsrechte, die Verschlüsselung sensibler Informationen sowie die Rückverfolgbarkeit der Aktivitäten. Nur wenn lokale, nationale und internationale Vorschriften eingehalten werden, ist ein kontinuierlicher Geschäftsbetrieb ohne juristische Probleme sichergestellt. Je mehr Sicherheit die gewählte Lösung bietet, desto weniger Angriffsfläche bietet das Unternehmen und desto besser sind die strategischen Aktiva geschützt.
Total Cost of Ownership (TCO)
Die Gesamtkostenanalyse (Total Cost of Ownership, TCO) ist ein weiteres wichtiges Kriterium, das den Ausschlag für die Entscheidung zugunsten oder zuungunsten einer bestimmten PLM-Software geben kann. Dabei geht es um mehr als nur die reinen Anschaffungskosten. Diese Analyse bezieht Kosten wie Lizenzen, Wartung, Schulung der Mitarbeiter und Produktmanagement ein. Bevor Sie sich für ein Tool entscheiden, sollten Sie daher immer die TCO ermitteln, damit Sie langfristige Ausgaben berücksichtigen und die Ressourcen optimal einsetzen können. Eine detaillierte Gesamtkostenanalyse stellt sicher, dass die gewählte PLM-Software ein Gleichgewicht zwischen Qualität und Rentabilität bietet.
ZusammenfassungDie Anschaffung einer PLM-Software ist eine strategische Investition, die sich direkt auf das Management von Prozessen und Daten sowie die globale Performance auswirkt. Wenn Sie die aufgeführten Kriterien berücksichtigen, werden Sie ein Tool finden, das nicht nur den aktuellen Anforderungen entspricht, sondern langfristig rentabel bleibt.



