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Digitale Transformation von Unternehmen: Welche Vorteile bietet Instruktionsdesign?

Angesichts eines immer stärker werdenden Konkurrenzdrucks müssen sich Unternehmen heutzutage ständig anpassen und weiterentwickeln. Die digitale Transformation ist dabei ein bedeutender strategischer Hebel, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Instruktionsdesign, auch didaktisches Design genannt, ist für Unternehmen dabei ein wichtiges Hilfsmittel, da sie damit das Wissen und die Kompetenz ihrer Mitarbeiter im Rahmen der digitalen Transformation schneller verbessern können. Je nach den spezifischen Anforderungen lassen sich auf diese Weise passende Lernangebote erstellen.

Welche Bedeutung hat Instruktionsdesign für die Digitaltechnik?

Instruktionsdesign umfasst die systematische Aufbereitung von Lerninhalten, um diese mit Methoden und Tools zu vermitteln, die für die Lernenden geeignet sind. Es ist damit eine Antwort auf die aktuellen Herausforderungen, die mit der Vermittlung von Wissen verbunden sind, beispielsweise optimierte Lernprozesse und Kostenreduzierung. Im Rahmen der digitalen Transformation hilft Instruktionsdesign dabei, maßgeschneiderte Weiterbildungsmaßnahmen zu entwickeln, die den Anforderungen des Unternehmens gerecht werden.

Wenn Sie mehrere Mitarbeiter schulen möchten, kann Sie ein Instruktionsdesigner dabei unterstützen, Konzepte zu entwickeln, die Lernenden positive Lernerfahrungen verschaffen. Dies betrifft sowohl die Inhalte als auch die eingesetzte Technologie. Das didaktische Design spielt demzufolge eine wichtige Rolle bei Fortbildungen über den Umgang mit Digitaltechnologie.

Wie wichtig ist das didaktische Design für die digitale Transformation von Unternehmen?

Die Ausbildung der Mitarbeiter ist ein wichtiger Faktor für die Weiterentwicklung und das Wachstum jedes Unternehmens. Instruktionsdesign hilft dabei, betriebliche Weiterbildungen zu konzipieren, die nicht nur die Bedürfnisse und Zielsetzungen von Unternehmen, sondern auch die ihrer Beschäftigten berücksichtigen. Auf diese Weise entstehen innovative Schulungen, die sich auf neue Technologien stützen.

Es liegt im Interesse von Unternehmen, die sich im Prozess der digitalen Transformation befinden, Instruktionsdesigner zurate zu ziehen, damit sich die Mitarbeiter so schnell wie möglich mit neuen Tools vertraut machen. Solche Experten sind in der Lage, alle Erwartungen schnell zu erfassen und die Beschäftigten dann so vielseitig zu schulen, dass diese verschiedenste Tätigkeiten mithilfe der Digitaltechnik ausführen können.

Der Einbezug von Instruktionsdesign in den Prozess der digitalen Transformation hat den Vorteil, dass nicht nur die Schulungskosten sinken, sondern gleichzeitig die Produktivität der Mitarbeiter steigt. Im Leitfaden über Instruktionsdesign von Goldfuchs Software erfahren Sie, dass es Unternehmen zudem die Anpassung an technologische Veränderungen erleichtert. Die Vorteile von Onlineschulungen oder Blended Learning können ebenfalls besser genutzt werden. Der Erfolg und die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen beruhen unter anderem auf kompetenten und gut ausgebildeten Mitarbeitern.

Welches sind die wichtigsten Instruktionsdesign-Modelle für Schulungen im Bereich Digitaltechnik?

Instruktionsdesigner erstellen Schulungskonzepte für Unternehmen. Sie stützen sich auf Designmodelle wie ADDIE und SAM, zwei Ansätze, die speziell für digitales Training geeignet sind.

ADDIE-Modell

Dieses Modell für die Gestaltung von Lernmaterialien (egal ob für Online- oder Präsenzschulungen) basiert auf 5 Komponenten (abgeleitet von 5 englischen Begriffen), die aufeinander aufbauen: Analysis (Analyse), Design, Development (Entwicklung), Implementation (Implementierung) und Evaluation. In der Analysephase werden Elemente identifiziert, gesammelt und analysiert, die für die Entwicklung der Maßnahme wichtig sind. Dabei geht es vor allem um Punkte wie: In welchen Bereichen besteht Schulungsbedarf? Welches Profil hat die Zielgruppe? Welche Lernziele sollen erreicht werden? Welches Budget steht für das Schulungsprojekt zur Verfügung? Welche Ressourcen sind vorhanden?

In der Designphase legen die Instruktionsdesigner die spezifischen Lernziele und Lerninhalte fest. Sie erstellen die Rahmenstruktur der Fortbildung (Module, Inhalte der einzelnen Module, Tools und Medien …) sowie eine Strategie für die Vermittlung der Inhalte. In der nächsten Phase (Development) werden die eigentlichen Tools und Medien entwickelt, die im vorhergehenden Schritt definiert wurden. Ziel der Implementierung ist dann, dass die Schulungsmaßnahme tatsächlich verfügbar ist.

Lernmaterialien werden publiziert, sodass die Lernenden darauf zugreifen können. In der Evaluationsphase (formativ oder summativ) wird am Ende der Erfolg der Maßnahme beurteilt, zum Beispiel auf der Basis von Rückmeldungen der Teilnehmer. Das ADDIE-Modell bietet also einen umfassenden Leitfaden, um Maßnahmen für die Weiterentwicklung von Qualifikationen zu entwickeln, die für eine gelungene digitale Transformation unabdingbar sind.

SAM-Modell

Das Modell basiert auf einem agilen und innovativen Ansatz für die Erstellung didaktischer Konzepte. Bei SAM (Successive Approximation Model, Modell der sukzessiven Annäherung) liegt der Schwerpunkt auf Prototypen und Iteration (sich zyklisch wiederholende kleine Schritte). In einer Zeit, in der sich die Anforderungen an das Lernen konstant verändern, bietet die Flexibilität und Schnelligkeit dieses Ansatzes bedeutende Vorteile. Mit dem SAM-Modell kann der Instruktionsdesigner im Gegensatz zu traditionellen Modellen Lernlösungen entwickeln, testen und umgehend verfeinern.

Die Grundprinzipien von SAM sind Iteration, Zusammenarbeit und kontinuierliche Verbesserung. Mithilfe dieser Prinzipien schaffen die Entwickler von Lerninhalten zielführende Lernerfahrungen, die rasch angepasst werden können, wenn sich die Bedürfnisse der Lernenden verändern. Das SAM-Modell ist besonders für Projekte geeignet, die Flexibilität und Reaktivität erfordern.

Methoden und Tools für didaktisches Design im digitalen Kontext

Im Zusammenhang mit der digitalen Transformation sind unter anderem folgende Tools von Interesse:

  • LMS-Plattformen (Learning Management Systeme),
  • Plattformen für digitale Akzeptanz (Digital Adoption Platforms),
  • interaktive Inhalte,
  • mobiles Lernen (mobile Learning).

Schulungskonzepte, die auf solchen Tools basieren, sind effizienter, da sie dem Lernenden interaktive, immersive und personalisierte Lernerfahrungen ermöglichen. Learning Management Systeme helfen Unternehmen, mit ihren Weiterbildungsprojekten eine breite Zielgruppe anzusprechen. Die Beschäftigten können dabei von ihren mobilen Geräten aus schnell auf Unternehmensressourcen zugreifen.

Eine Plattform für digitale Akzeptanz ist dagegen sinnvoll, um die User im Umgang mit digitalen Tools zu unterstützen. Sie erleichtert die digitale Transformation und ist gegenüber herkömmlichen Weiterbildungsmaßnahmen die bessere Lösung. Eine Plattform wie die von Goldfuchs Software hilft bei Onboarding und Einweisung, sorgt für eine nachhaltige Akzeptanz von Geschäftsanwendungen und unterstützt die Umsetzung von Projekten im Rahmen der digitalen Transformation.

Die Lösung basiert auf der sogenannten Learning-by-Doing-Methode, bei der die Mitarbeiter lernen, während sie Tätigkeiten aktiv ausführen – also während sie arbeiten. Interaktive Inhalte (Quiz, Challenges …) fördern darüber hinaus Interaktionen. Hinter allem steht die Absicht, eine Umgebung zu schaffen, die die Lernenden dazu anstachelt, sich im Lernprozess noch mehr zu engagieren.

Mobile Learning versetzt die Beschäftigten dazu in die Lage, jederzeit mit ihrem Smartphone zu lernen.

Die wesentlichen Schritte für die Integration von Instruktionsdesign in die digitale Transformation

Instruktionsdesigner müssen zunächst klare Ziele für die Fortbildung definieren. Auf dieser Basis ist es einfacher, ein präzises Pflichtenheft zu erstellen, das die Lernziele sowie die spezifischen Bedürfnisse der Zielgruppe berücksichtigt. Anschließend erstellt man ein Konzept für personalisierte E-Learning-Maßnahmen. Auf diese Weise wird der Lernprozess verständlicher und dynamischer.

Sowohl die Qualifikationen, die erworben werden sollen, als auch die Evaluationsmethoden müssen in die Entwicklung der Schulungsmaßnahmen einfließen. Im letzten Schritt geht es darum, Dauer und Effizienz der Fortbildungen mit passenden Performance-Indikatoren zu bewerten. Dies hilft Instruktionsdesignern, die Lehrmethoden kontinuierlich zu verbessern.Unternehmen, die Instruktionsdesign in den Prozess der digitalen Transformation einbeziehen, können ihre Mitarbeiter weitaus effizienter schulen. Gleichzeitig sinken dadurch die Kosten für die betriebliche Weiterbildung.

Marielle Gantenberg

Marielle ist als Country Managerin verantwortlich für unsere DACH-Kunden. Sie unterstützt CIOs und HR-Leiter bei der Optimierung der Technologieakzeptanz und der Verbesserung von Geschäftsprozessen. Mit einer Leidenschaft für Innovation schreibt sie regelmäßig über Themen wie die Digitalisierung von HR-Prozessen und die Optimierung von ERP/CRM-Systemen. Entdecken Sie ihre Artikel im Blog von Goldfuchs Software für praktische Einblicke und maßgeschneiderte Lösungen für Ihre technologischen Herausforderungen.

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