Die digitale Transformation verändert seit einigen Jahren die Art, wie Menschen geschult werden, wie sie lernen. Durch die Einführung neuer digitaler Tools in Unternehmen sind neue Arbeitsmethoden entstanden, die neue Herausforderungen mit sich bringen. So wurde beispielsweise Digital Learning im Rahmen der betrieblichen Fortbildung immer wichtiger.
Das Ziel von Digital Learning besteht darin, Schulungen mit digitalen Hilfsmitteln pädagogisch effizienter zu machen und die Motivation der Lernenden zu steigern.
Zu den Trends gehören dabei unter anderem Blended Learning, Microlearning, Just-in-time-Learning … Was steckt hinter diesen Ansätzen? Wie sinnvoll sind sie? Fokus auf sechs Trends aus dem Digital Learning, denen sie auf digitalen Adoptionsplattformen begegnen.
Digital Learning und Digital Adoption Platforms: Wo liegen die Vorteile?
Der Prozess der digitalen Transformation von Unternehmen hat sich immer mehr beschleunigt. Als Folge davon entstanden neue digitale Hilfsmittel. Doch User können nicht zwangsläufig sofort mit jeder neuen Software umgehen, sie benötigen Unterstützung, damit das IT-System die gewünschte Leistung erbringt. Digital Learning hilft dabei, Weiterbildungsprogramme zu entwickeln, die den Herausforderungen der Digitalisierung gerecht werden und mit denen Anwender sich das für die Beherrschung solcher Tools notwendige Know-how aneignen können.
Die gute Neuigkeit in diesem Kontext: Es gibt heute Digital-Learning-Lösungen, mit ausgesprochen innovativen Schulungsmöglichkeiten!
Dazu gehören unter anderem Plattformen für digitale Akzeptanz (Digital Adoption Platforms). Ihr Prinzip: Direkt in die Software integrierte interaktive Anleitungen helfen dem User dabei, das betreffende Tool richtig zu nutzen, indem sie die korrekte Vorgehensweise Schritt für Schritt aufzeigen. Ein Überblick über 6 Trends in Zusammenhang mit Digital Learning und Digital Adoption Platforms.
1. Blended Learning
Was verbirgt sich hinter dem Begriff Blended Learning? Blended Learning ist schlicht und einfach die Kombination von Präsenzlernen und Onlinelernen.
Das Konzept hat sich in den letzten Jahren immer mehr ausgebreitet, heute wird Blended Learning in jedem dritten Unternehmen eingesetzt. Diese Entwicklung wird weiterhin zunehmen, denn 58 % der Unternehmen wollen zukünftig Blended Learning verstärkt nutzen! (ISTF)
Der größte Vorteil liegt dabei in der Flexibilität! Blended Learning verbindet nämlich zwei Arten der Weiterbildung, von denen jede für bestimmte Bereiche besonders gut geeignet ist. Präsenzschulungen sind beispielsweise ausgesprochen effizient, wenn es darum geht, Soft Skills wie soziale Kompetenz oder Kontaktfähigkeit zu vermitteln, die unter anderem im Management sowie in Vertrieb und Kommunikation gefordert sind. Gleiches gilt für Qualifikationen im technischen Bereich (z. B. Reparaturen) und überall dort, wo manuelle Fertigkeiten gefragt sind (Kunst, Kunsthandwerk). All das lernt man am besten durch praktische Workshops, Simulationen konkreter Aufgaben, Rollenspiele usw. Onlineschulungen sind dagegen besser geeignet, Anwender im Umgang mit Software auszubilden, da dies schwieriger ist, wenn man nicht konkret mit dem Tool arbeitet.
Durch Blended Learning kann man somit Fortbildungsangebote an konkreten Bedürfnissen ausrichten. Die französische Optikerkette Atol hat beispielsweise die digitale Adoptionsplattform von Goldfuchs Software als Ergänzung zum bereits existierenden Seminarangebot in ihre Managementsoftware integriert.
Doch Digital Adoption Platforms sind heute noch mit weiteren innovativen Features aus dem Bereich Digital Learning ausgestattet!
2. Just-in-time-Learning
Was ist eigentlich „just in time“? Just in time ist nicht nur ein Organisationsprinzip, das in Produktion und Logistik eingesetzt wird, sondern auch in der Weiterbildung. In diesem Fall bedeutet es, Lernenden Lerninhalte zum richtigen Zeitpunkt digital anzubieten.
Mitarbeiter sollen wissen, wozu ein neues Feature der HRIS-Software dient? Mit einer neuen Benutzeroberfläche des Digital Workplace vertraut gemacht werden? Oder virtuell in ein neues internes Tool eingeführt werden? In all diesen Fällen ist Just-in-time-Lernen sinnvoll. Just-in-time-Learning kann die User in digitalen Tools anleiten – und das effizient, da das Wissen genau zum richtigen Zeitpunkt („just in time“) zur Verfügung steht. Dabei ist es unwesentlich, welche Informationen kommuniziert werden sollen.
Konkret wird „Just in time“ in Digital-Adoption-Lösungen auf zwei Arten umgesetzt:
- Durch interaktive Anleitungen, auf die die User rund um die Uhr zugreifen und sich so in Echtzeit schulen können.
- Durch Push-Benachrichtigungen, mit denen das Unternehmen den Mitarbeitern zum geeigneten Zeitpunkt Nachrichten übermittelt.
Der zentrale Punkt: Lernen im richtigen Moment!
3. In digitale Tools integrierte Kommunikation
Netflix fragt nach, ob Sie Ihre Lieblingsserie überhaupt noch ansehen (oder ob Sie bereit eingeschlafen sind). Bei YouTube geht ein Pop-up-Fenster auf und stellt die Frage, ob Sie nach wie vor Musik hören. Zwei Beispiele für integrierte Kommunikation im digitalen Zeitalter, die Ihnen vielleicht bekannt vorkommen.
Integrierte Kommunikation ist auch bei digitalen Tools ein Trend, wenn es darum geht, mit Lernenden direkt über die Software zu kommunizieren.
Ob HRIS, CRM, ERP, Einkaufssoftware oder Digital Workplace: Mitarbeiter müssen heute immer mehr digitale Tools beherrschen, und in diesem Kontext spielt Kommunikation eine wichtige Rolle. Doch Trainingskonzepte dürfen sich heute nicht „nur“ auf das Schulen beschränken, sie müssen mit den Endusern interagieren. Dabei ist es naheliegend, das genau in dem Tool zu tun, mit dem der Softwareuser gerade arbeitet, also in der Software. Genau das ist mit einer digitalen Adoptionsplattform wie Goldfuchs Software und integrierten Push-Benachrichtigungen möglich.
Ein neues Feature, eine neue Benutzeroberfläche oder ganz einfach eine Willkommensnachricht? Mit Push-Benachrichtigungen kommunizieren Sie mit Ihren Mitarbeitern direkt in der Software! Und das Beste daran? In Kombination mit dem Just-in-time-Prinzip interagieren Sie genau im richtigen Moment!
Aber das ist noch nicht alles!
4. Microlearning
Mikrolernen. Vermutlich ahnen Sie bereits, dass es dabei um sehr kurze Lerneinheiten geht. Wie kurz nun genau?
Mikrolernen (Microlearning) ist ein Ansatz, bei dem Wissen durch Module vermittelt wird, die etwa 30 Sekunden bis maximal 3 Minuten lang sind.
Laut ISTF bewertet heute knapp die Hälfte der Unternehmen Microlearning als effiziente Lernmethode. Denn Microlearning bietet mehrere Vorteile.
- Es ist schnell, da die Lernenden Module absolvieren, die nur wenige Minuten dauern.
- Es ist flexibel, da die Mitarbeiter durch die kurze Dauer dann lernen können, wenn es gerade passt. Sie müssen also keinen mehrstündigen Zeitaufwand dafür einplanen.
- Kurze Lerneinheiten haben den Vorteil, dass man sich die Informationen besser merken kann. Insofern hilft Mikrolernen dabei, eine kognitive Überlastung des Lernenden zu vermeiden, mit dem Ergebnis, dass dieser die Lerninhalte langfristig behält.
Bei einer Digital Adoption Platform wie der von Goldfuchs Software wird Mikrolernen durch kurze interaktive Anleitungen umgesetzt, die den Anwender Schritt für Schritt durch das Tool führen. Mit nur wenigen Klicks erhält er genau die Information, die er benötigt, nicht mehr und nicht weniger!
Und an diesem Punkt kommen wir zum nächsten Trend, der in digitale Adoptionsplattformen integriert ist: Learning by Doing.
5. Learning by Doing
Nach Microlearning geht es also um Learning by Doing. Was heißt das nun genau?
Learning by Doing basiert ganz einfach auf dem Prinzip, dass Lernende durch praktische Umsetzung lernen.
Das gibt es doch seit Menschengedenken, werden Sie nun sagen! Das ist prinzipiell richtig, allerdings gibt es bei Software-Trainings bisher nur wenige Lösungen, die auf Lernen durch praktische Anwendung setzen. Eine solche Lösung ist die digitale Adoptionsplattform, mit der User Schritt für Schritt einer interaktiven Anleitung folgen. Und das direkt in der Software, in der sie arbeiten! Einige praktische Beispiele:
- Eine Arbeitgeberbescheinigung in der HRIS-Software Smart RH beantragen.
- Den geeigneten Lieferanten in der Einkaufssoftware Synertrade suchen.
- Lesezeichen in Oracle verwalten.
Es gibt unendlich viele Anwendungsmöglichkeiten! Und weil Digital Learning sich nicht nur auf die Schulungsinhalte beschränkt, erfahren Sie nun noch mehr über einen weiteren Trend im digitalen Zeitalter.
6. Learning Analytics
Also noch so ein englischer Begriff! Aber versprochen, es ist der letzte.
Learning Analytics ist ein Instrument, um die Resultate von Schulungen mithilfe von Daten zu bewerten und gegebenenfalls zu optimieren.
Das Prinzip ist einfach: Auf Basis der erfassten Daten erkennt man mögliche Ansätze für die Optimierung eines Schulungskonzeptes. Ob es um die User Journey in den Anwendungen, um beliebte Inhalte oder um potenzielle Fehlerquellen geht: Mit Learning Analytics lässt sich die Effizienz digitaler Schulungen anhand stichhaltiger Indikatoren messen. Das Ergebnis: optimierte Lernprozesse, User, die ihre digitalen Tools produktiver nutzen und letzten Endes Mitarbeiter, die ihr Tagesgeschäft effizienter erledigen.
Was lässt sich mit einer digitalen Adoptionsplattform konkret messen? Mit Goldfuchs Software erkennen Sie beispielsweise, welche Formate bei den Usern am besten ankommen, wie viele Interaktionen sie mit ihren Tools ausführen oder wie oft sie interaktive Anleitungen konsultieren. Mit solchen Indikatoren haben Sie dann die Möglichkeit, Schulungen nachhaltig zu optimieren!
- Blended Learning
- Just-in-time-Lernen
- In digitale Tools integrierte Kommunikation
- Microlearning
- Learning by Doing
- Learning Analytics
Jetzt kennen Sie die Trends von Digital Learning, die in einer digitalen Adoptionsplattform integriert sind. Sie möchten noch tiefer einsteigen? Sehen Sie sich eine Demo unserer Lösung an!



