Die 6 Vorteile des Konzeptes Learning by Doing ist eine Lernmethode, bei der man durch unmittelbares Anwenden lernt. Im Gegensatz zum theoretischen Lernen behalten Lernende bei dieser Vorgehensweise Lerninhalte besser und schneller. In diesem Artikel erhalten Sie detaillierte Informationen über das Konzert Learning by Doing und die Vorteile, die es bietet. Sie erfahren zudem, wie Sie es im Unternehmen einsetzen können, um die Akzeptanz neuer Software zu steigern.
Was ist Learning by Doing?
Das Konzept Learning by Doing zeichnet sich durch einen sehr praxisorientierten Lernansatz aus. Anstatt sich auf Theorien und Konzepte zu konzentrieren, eignen sich Lernende neue Kompetenzen durch konkretes Arbeiten an, indem sie das, was sie lernen sollen, direkt in der Praxis anwenden. Mit dieser Methode fällt es ihnen leichter, sich Informationen langfristig zu merken, was die Effizienz des Lernens steigert.
Warum ist Learning by Doing wichtig?
- Langfristiges Merken: Laut Lernpyramide ist praktisches Anwenden eine der erfolgversprechendsten Methoden, um sich Informationen zu merken. Während man sich als Besucher einer Vorlesung etwa 10 % der vermittelten Informationen merken kann, liegt dieser Prozentsatz bei 90 %, wenn man das Thema selbst unterrichtet.
- Aktives Engagement: Die Lernenden werden beim Learning by Doing aktiv einbezogen. Das hilft ihnen, Wissen besser zu verstehen und zu verarbeiten.
- Unmittelbare Anwendung: Die Lernenden können die Lerninhalte sofort anwenden, auf diese Weise verstehen sie sie besser und eignen sich schneller neue Kompetenzen an.
Wie funktioniert Learning by Doing?
Learning by Doing basiert auf zwei zentralen Elementen: Nachahmen und Wiederholen.
Nachahmen
Mitarbeiter in Unternehmen lernen eine neue Tätigkeit schneller, wenn sich alle Beteiligten gleich verhalten. Nachahmen schafft ein stimmiges Umfeld und erleichtert das Lernen.
Wiederholen
Hat ein Mitarbeiter eine neue Tätigkeit einmal praktisch umgesetzt, kann er durch Wiederholen diese neue Kompetenz verankern. Führt der Lernende dieselbe Tätigkeit mehrmals aus, wird er effizienter, autonomer und ist in der Lage, auftretende Probleme ohne Hilfe zu bewältigen.
Ein konkretes Beispiel
Radfahren lernen
Nehmen wir Fahrradfahren als Beispiel. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten:
- Theoretisches Lernen: Der Lernende erhält eine Anleitung mit dem Titel „Wie benutze ich ein Fahrrad?“. Er studiert dieses Dokument und versucht, sich so viele Informationen wie möglich zu merken, bevor er mit dem praktischen Üben beginnt.
- Praktisches Lernen: Der Lernende steigt direkt auf das Fahrrad und lernt dabei, wie die Pedale, der Lenker, die Gangschaltung usw. funktionieren. Er versteht sofort, was er tun muss, und lernt aus seinen Fehlern.
Vorteile der Methode Learning by Doing
Die Methode Learning by Doing bietet Unternehmen und Mitarbeitern zahlreiche Vorteile.
Langfristiges Merken von Informationen
Der Lernende setzt das, was er lernt, sofort um. Das verbessert die Fähigkeit, sich Informationen zu merken. Dadurch, dass er das Gelernte bereits praktisch angewendet hat, vergisst er es weniger leicht.
Effizienz und Autonomie
Die Mitarbeiter lernen in ihrem eigenen Tempo und werden mit der Zeit immer autonomer. Durch Wiederholen überwinden sie Schwierigkeiten ohne Hilfe und arbeiten immer effizienter.
Zeitersparnis und Kostenreduzierung
Durch Learning by Doing haben Mitarbeiter die Möglichkeit, dann zu lernen, wenn sie Zeit haben. Sie benötigen keine herkömmlichen Schulungen, die meist teuer und zeitintensiv sind. Auf diese Weise sinken für das Unternehmen die Ausbildungskosten.
Begleitung von Veränderungsprozessen
Mithilfe von Learning by Doing kann ein Unternehmen bei Veränderungsprozessen alle Mitarbeiter je nach ihren individuellen Bedürfnissen begleiten. Das verbessert die Akzeptanz von neuen Vorgehensweisen und Technologien.
Learning by Doing in Unternehmen
Learning by Doing verleiht klassischen Ausbildungen einen Mehrwert, und durch das Engagement der Mitarbeiter werden sie effizienter. Das ist vor allem im Rahmen von Veränderungsmanagement sehr hilfreich, da die praktische Anwendung dabei hilft, Widerstand zu überwinden.
Integration in digitale Tools
Durch die digitale Transformation gibt es immer mehr Tools, deren Umgang erst gelernt werden muss. Learning by Doing ist eine ideale Lösung, da die Mitarbeiter dabei durch praktisches Anwenden lernen. Software wie Digital Adoption Platforms leiten die Nutzer Schritt für Schritt beim Lernen an – und zwar direkt in der Software.
Ein Beispiel für die Implementierung
Bei Goldfuchs Software ist Learning by Doing in die Lösungen integriert, um die Akzeptanz von Software in Unternehmen zu steigern. Mit interaktiven Anleitungen und kontextbezogenen Tutorials direkt in der Anwendungssoftware können die User durch praktische Umsetzung lernen. Das senkt die Supportanfragen, erleichtert das Onboarding und steigert die Zufriedenheit der Mitarbeiter.
Schlussfolgerung
Learning by Doing ist eine effiziente Ausbildungsmethode, die die Akzeptanz neuer Software in Unternehmen verbessert. Der Schwerpunkt liegt auf dem praxisbezogenen Lernen, wodurch dieser Ansatz die Merkfähigkeit von Informationen verbessert, die Mitarbeiter autonomer macht und die Schulungskosten senkt. Unternehmen, die diese Methode direkt in digitale Tools integrieren, profitieren von einer gelungenen und anhaltenden Akzeptanz ihrer Software.



