Die Learning Curve (deutsch: Lernkurve) ist eine grafische Darstellung, wie sich das Lernen durch Erfahrung verändert. Sie beschreibt das Verhältnis zwischen der kumulierten Produktion eines Unternehmens und dem notwendigen Input je Produkteinheit. Damit sich die betriebliche Weiterbildung positiv auf die Performance der Software im Unternehmen auswirkt, müssen einige Punkte berücksichtigt werden. Goldfuchs Software präsentiert Ihnen Lösungsansätze, wie Sie mithilfe der Learning Curve die Performance Ihrer Geschäftsprozesse verbessern.
Zusammenhang zwischen Learning Curve und Beherrschung einer Software
Unternehmen, die ausschließlich auf formelle Schulungsmethoden setzen, erzielen meist keine zufriedenstellenden Ergebnisse. Der Einsatz der Learning Curve (deutsch: Lernkurve) unterstützt dagegen das ganzheitliche Lernen. Dieser Lernansatz verbindet Erfahrung und Performance und wird oft im Zusammenhang mit Branchen- oder Unternehmenssoftware eingesetzt.
Die Benutzerperformance gibt Auskunft über die Benutzerfreundlichkeit eines Lernsystems. Die Erfahrung ergibt sich aus der Anzahl der von den Benutzern absolvierten Schulungen. Die Verbindung der Ergebnisse von Performance und Erfahrung ist eine Basis, um die Parameter Ihrer Schulungen, des Supports oder der Systemschnittstelle zu optimieren. Mithilfe der Lernkurve können Sie unter anderem verschiedene Algorithmen vergleichen. Sie hilft bei der Auswahl der Modellparameter während der Konzeptionsphase sowie um die Übereinstimmung zu verbessern und auf diese Weise die geeignetsten Daten zu ermitteln.

Einsatz der Erfahrungskurve in Branchen- oder Unternehmenssoftware
Die Learning Curve ist ein Ansatz, der Schulung mit der Performance des Supports verknüpft. Sie basiert also auf Praxis und Leistung. Um sie in der Ausbildung oder in der betrieblichen Weiterbildung zu nutzen, müssen Sie das Lernen vereinfachen. Ihre Mitarbeiter werden bei einer neuen Aufgabe eine Lernkurve durchlaufen und sollten sich zunächst auf die grundlegenden Prozesse konzentrieren, bevor sie zum aktiven Lernen übergehen.
Wenn Sie die Learning Curve bei einer neuen Software anwenden, steigt die Lernkurve steil an (steep curve). Wenn die Software aber erst einige Wochen nach der Schulung eingeführt wird, erinnern sich die Mitarbeiter kaum an die einzelnen Phasen des Prozesses. Erst mit der Inbetriebnahme der Software verbessert sich die Handlungskompetenz. In diesem Stadium müssen Sie den Fortschritt der Effizienzkurve überwachen und gegebenenfalls Anpassungen vornehmen.
Je mehr Know-how sich die Mitarbeiter Ihres Unternehmens aneignen, desto mehr verankern sich die Prozesse in ihrem Gedächtnis, wie die Learning Curve zeigt. Die Lernkurve steigt steiler und schneller an, wenn die Beschäftigten im Rahmen einer vorbereitenden Ausbildung ein grundsätzliches Verständnis für die branchenbezogene Software vermittelt bekommen.
Betriebliche Weiterbildung kombiniert mit einem verlässlichen technischen Support hilft dabei, schneller eine bessere Leistung zu erzielen. Darüber hinaus sollten Sie die Mitarbeiter dazu animieren, sich aktiv mit der Software zu beschäftigen, um neue Features zu entdecken. Greifen die Mitarbeiter Ihres Unternehmens auf eine gemeinsame Datenbank zu, so steigert dies ebenfalls die Effizienz.
Zusammenfassung
Die Lernkurve (englisch: Learning Curve) ist ein praktisches Hilfsmittel, um die Performance von Branchen- oder Unternehmenssoftware zu verbessern. Wenn Sie die Performance der User von neu eingeführter Software überwachen und analysieren, beschleunigt dies den Lernprozess. Überwachen Sie den Fortschritt der Lernkurve anhand der Benutzerdaten und nutzen Sie diese Informationen, um die Lernparameter einschließlich der Schulungs- und Supportinhalte anzupassen. Dieser flexible Ansatz trägt dazu bei, die Leistung der Benutzer kontinuierlich zu verbessern.



