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Welche Rolle spielt ein ERP-Integrator?

ERP-Systeme sind wertvolle Hilfsmittel, um die Arbeitsorganisation zu vereinfachen und dadurch die digitale Transformation im Unternehmen in Angriff zu nehmen oder zu beschleunigen. Ein Enterprise-Resource-Planning-System (ERP-System) zentralisiert das Management der Geschäftsprozesse innerhalb des Unternehmens und vereinfacht den kohärenten Umgang mit diesen Prozessen.

Ein qualifizierter ERP-Integrator ist dabei ein wichtiges Element, um ein ERP-System sicher einzuführen und langfristig effizient zu nutzen. Lesen Sie im folgenden Artikel, wie Goldfuchs Software, ein Spezialist für die Akzeptanz von Softwarelösungen im Unternehmen, den Stellenwert eines ERP-Integrators in Betrieben sieht.

Welche Funktion hat ein ERP-Integrator?

Der Integrator eines ERP-Systems kümmert sich um die technische und funktionelle Umsetzung eines ERP-Projektes, wobei er das System an die individuellen Betriebsanforderungen des Unternehmens anpasst. Der ERP-Integrator ist nicht nur ein uneingeschränkter Experte, was die Funktionsweise des Softwarepakets angeht, sondern er verfügt auch über umfassendes Wissen im Zusammenhang mit Managementtechniken, sodass er die gewählte Softwarelösung konfigurieren und implementieren kann. Er ist darüber hinaus dafür verantwortlich, die Managementsoftware eines veralteten ERP-Systems zu aktualisieren oder zu erneuern.

Je nach den Anforderungen der Branche und der mittel- beziehungsweise langfristigen Unternehmensstrategie optimiert ein ERP-Integrator das Softwarepaket oder entwickelt maßgeschneiderte IT-Lösungen. Sein Ziel ist es, ein zentralisiertes und leistungsfähiges Ökosystem zu schaffen, mit dem das Unternehmen Kundenbeziehungen, Personalwesen, Finanzen und Materialwirtschaft in Echtzeit verwalten kann.

Welches technische Profil hat ein ERP-Integrator?

Ein Integrator für ERP-Systeme in Unternehmen hat in der Regel einen Master in Software Engineering oder in der Integration von Informationssystemen. Möglicherweise ist er auch auf die globale Architektur oder auf bestimmte Softwarekomponenten einer ERP-Lösung – zum Beispiel Dynamics, Oracle, SAP oder Sage – spezialisiert. Ein ERP-Experte besitzt das notwendige Rüstzeug, um Informationssysteme für Geschäftsprozesse zu installieren, zu überwachen, zu verwalten und zu warten.

Welches technische Know-how bringt der Integrator von ERP-Systemen in Unternehmen mit?

Der Techniker kümmert sich sowohl um die Integration der Hardware als auch der Software des Informationssystems. Er beherrscht alle funktionalen und technischen Aspekte des Systems, um flexible Lösungen zu entwickeln und zu implementieren, die das Unternehmen bei der Abwicklung der unternehmerischen Aufgaben unterstützen. Ein ERP-Berater besitzt darüber hinaus ein Basiswissen über das Sammeln, Selektieren, Bearbeiten und Analysieren der mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Daten. Zudem muss er Managementsoftware (CRM, Bewerbermanagement, Lagermanagement) und Bürosoftware, die im Rahmen der Geschäftsprozesse eingesetzt werden, beherrschen.

Weitere Kompetenzen eines ERP-Experten

Abgesehen vom technischen Know-how verfügt ein ERP-Integrator über weitere Kompetenzen, die die Integration eines ERP-Projekts im Unternehmen vereinfachen. Er muss sehr gut zuhören können, um unternehmensspezifische Probleme bei der Integration der Software genau zu erkennen und kompetente Lösungen anbieten zu können.

Reaktiv, pragmatisch und mit einem ausgeprägten Gespür für Analyse und Synthese geht der ERP-Berater flexibel mit Veränderungen der Geschäftstätigkeit um und passt sich diesen an. Es ist empfehlenswert, sich für einen Integrator des ERP-Systems zu entscheiden, der mindestens 2 Jahre Berufserfahrung in diesem Bereich hat.

Ein erfahrener Spezialist, der bereits mehrere ERP-Projekte umgesetzt hat, war schon mit einer Vielzahl von Problemen bei der ERP-Integration konfrontiert. Diese Erfahrungen können Ihnen unter Umständen zugutekommen, sodass Sie Zeit sparen und Ihr Projekt schneller und effizienter umgesetzt wird.

Zielsetzungen für den Integrator einer ERP-Anwendung

Um ein Unternehmen durch vereinfachte Geschäftsprozesse und digitale Interaktionen auf zukünftige Herausforderungen vorzubereiten, hat der ERP-Integrator viele Zielsetzungen. Er muss:

  • die Managementprozesse des Unternehmens erfassen,
  • diese Geschäftsprozesse analysieren und auf den Prüfstand stellen,
  • aufgrund der durchgeführten Analyse das ideale ERP-System bestimmen,
  • die getroffene Wahl für die Software gegenüber dem Management und den Mitarbeitern vertreten,
  • das ERP-System an die spezifischen Anforderungen des Kunden anpassen,
  • den betroffenen Abteilungen die Einführung der Technologie erleichtern.

Für jede dieser Zielsetzungen muss der ERP-Integrator verschiedene Tätigkeiten ausführen.

Die Aufgaben eines ERP-Integrators

Wenn das Unternehmen mit den definierten Zielsetzungen für die Implementierung der Technologie einverstanden ist, kann der Fachmann mit der technischen Intervention beginnen. In diesem Stadium erstellt der ERP-Integrator zunächst ein Pflichtenheft mit den funktionellen Aspekten der Implementierung. Er installiert die technischen Module in ihrer aktuellen Version und passt die bestehenden Prozesse an das neue ERP-Tool an. Zudem hält er die Konfiguration des ERP-Systems in einer Dokumentation fest.

Es gehört zu den Aufgaben eines ERP-Integrators, die Parameter für das ERP-System in Abhängigkeit von den Unternehmensanforderungen festzulegen. Im Übrigen ist er in der Lage zu analysieren, wo Schnittstellen zwischen den konfigurierten Modulen und anderer Software der IT-Umgebung notwendig sind. Zuletzt schreibt der Experte ein Betriebshandbuch, also eine technische Dokumentation der installierten Programme und der definierten Parameter.

Im Hinblick auf die Funktionsfähigkeit muss der Integrator einer ERP-Lösung verifizieren, dass die implementierte Technologie fehlerfrei funktioniert. Insofern muss er:

  • das Pflichtenheft mit den funktionellen Aspekten überprüfen,
  • die Dokumentation der Konfiguration überprüfen,
  • die mit der Konfiguration verbundenen Tests planen und durchführen (Einheitstests, Integrationstests usw.),
  • die durchgeführten Tests analysieren,
  • aufgetretene Zwischenfälle in der Testphase erkennen,
  • die Parameter anpassen, um Fehler des ERP-Systems auszuschließen,
  • die Abnahme der Anwendungen validieren.

Nachdem der ERP-Berater sichergestellt hat, dass die Software zuverlässig funktioniert, kann er sich darauf konzentrieren, die Mitarbeiter mit ihr vertraut zu machen. Er schult sie darin, wie sie das System am besten nutzen. Der ERP-Integrator kann darüber hinaus für die präventive oder korrektive Wartung der implementierten Technologie eingesetzt werden. Das manuelle Update der Module in Abhängigkeit von der Geschäftsentwicklung fällt ebenfalls in seinen Aufgabenbereich.

Wie viel kostet ein ERP-Integrator?

Die Kosten sind abhängig von der Unternehmensgröße und dem erforderlichen Umfang der Softwarelösung, von der Anzahl der eingebundenen Geschäftsprozesse und der Komplexität der zu entwickelnden Features. Je komplexer die Anforderungen sind, desto höher sind die Kosten für den Berater. Je nach seiner Berufserfahrung liegt der Stundensatz eines Experten für derartige Projekte zwischen 35 und 70 Euro.

Welches sind die meistverbreiteten ERP-Systeme auf dem Markt?

Für jedes Unternehmen, egal in welcher Branche es tätig ist und welche spezifischen Bedürfnisse es hat, gibt es heute eine integrierte Softwarelösung. Vertrauen Sie Ihrem ERP-Integrator, er wird Sie bei der Auswahl des geeigneten Systems (z. B. Microsoft Dynamics 365, Oracle, Odoo, Oracle NetSuite, Sage Intacct, Deltek Vision, Acumatica Cloud ERP, Epicor ERP, FinancialForce ERP) beraten.

Aus praktischer Sicht sollten Sie eine cloudbasierte ERP-Lösung bevorzugen, da Sie diese von überall aus in Echtzeit nutzen können. Die Updates der Module sind bei diesen ERP-Systemen ebenfalls einfacher.

Die Implementierung eines ERP-Systems mit Goldfuchs Software

Die Schulungsmaterialien, die Ihnen Ihr ERP-Integrator zur Verfügung stellt, reichen unter Umständen nicht aus, um Ihre Mitarbeiter vollständig mit der Software vertraut zu machen. Goldfuchs Software bietet Ihnen einen intuitiven und effizienten Ansatz, um Ihrem Team den Umgang mit dem ERP-System im Unternehmen so schnell wie möglich zu vermitteln.

Je schneller die integrierte Technologie angenommen wird, desto schneller machen sich Ihre Investitionen bezahlt. Wir leiten Ihre Mitarbeiter schrittweise direkt in den installierten Softwaremodulen an.

Sie können jederzeit und an jedem Ort auf die zahlreichen Features unserer Lösung zurückgreifen: Tooltipps, Datenprüfung, innovative Startbildschirme, interaktive Leitfäden usw. Sie erhalten ansprechende und leicht verständliche Inhalte, die jedem Nutzer die gewünschte Information interaktiv und auf spielerische Art vermitteln. Mit Goldfuchs Software erstellen Sie mit nur wenigen Klicks für jeden Anwender maßgeschneiderte Schulungsinhalte. Sie teilen in Echtzeit alle Aktualisierungen, die die Nutzung des ERP-Systems betreffen, mit Ihren Mitarbeitern.

Dies sind die besten Voraussetzungen, damit diese die Software schnell autonom bedienen können und Ihr Unternehmen bessere Ergebnisse erzielt. Die Kosten für Support und Schulung können deutlich reduziert werden, sodass das Unternehmen Einsparungen beim ERP-Projekt erzielt. Vertrauen Sie auf unser Know-how, wenn es darum geht, die Effizienz Ihrer Mitarbeiter bei der Ausführung der Geschäftsprozesse zu steigern. 

Tags: ERP

Marielle Gantenberg

Marielle ist als Country Managerin verantwortlich für unsere DACH-Kunden. Sie unterstützt CIOs und HR-Leiter bei der Optimierung der Technologieakzeptanz und der Verbesserung von Geschäftsprozessen. Mit einer Leidenschaft für Innovation schreibt sie regelmäßig über Themen wie die Digitalisierung von HR-Prozessen und die Optimierung von ERP/CRM-Systemen. Entdecken Sie ihre Artikel im Blog von Goldfuchs Software für praktische Einblicke und maßgeschneiderte Lösungen für Ihre technologischen Herausforderungen.

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